FAQ

Häufige Fragen von Männern, bevor wir starten

Organisatorisches & Rahmenbedingungen

  • Sie erzählen, was Sie bewegt – so klar oder so unklar, wie es gerade ist.

    Ich höre zu, stelle Fragen, strukturiere.

    Am Ende haben Sie vielleicht mehr Klarheit als zuvor und Sie entscheiden in Ruhe, ob dieser Weg für Sie passt.

    • Coaching / Supervision (60 Min): € 195,-

    • Kurzimpuls / Minisession (30 Min): €   105,-

    • Psychotherapie (50 Min): € 145,-

    Manche privaten Zusatzversicherungen übernehmen Anteile. Zwei vergünstigte Plätze (Sozialplätze) sind auf Anfrage möglich.

    Wichtig ist: Es geht hier nicht nur um eine Ausgabe, sondern um eine Investition …in Stabilität, Klarheit und Zukunft.

    Für Organisationen, Workshops oder Keynotes erfolgt die Honorargestaltung projektbezogen.

    Alle Preise sind aktuell umsatzsteuerfrei (gemäß § 6 Abs 1 Z 27 UstG bzw. § 6 Abs 1 Z 19 UStG 1994)

  • Die Teilrefundierung für Psychotherapie in Österreich erfolgt als Kostenzuschuss durch die Krankenkassen.

    • Höhe des Zuschusses (Refundierung pro Sitzung):

      • ÖGK: € 33,70.

      • SVS (Selbständige): € 50,00.

      • BVAEB (öffenticher Dienst): € 50,20.

    • Voraussetzungen: Notwendigkeit einer ärztlichen Untersuchung (Hausarzt/Facharzt) vor der 2. Sitzung. Der Antrag muss bei der Kasse eingereicht werden (vor der 11. Sitzung).

    • Therapieform: Nur bei Behandlung einer psychischen Erkrankung nach ICD 10 (Angst, Depression, etc.). Ausgeschlossen sind Selbsterfahrung, Supervision oder Paartherapie.

    • Ablauf: Sie bezahlen das Honorar privat und reichen die Honorarnote samt Überweisung bei der Krankenkasse ein.

  • Absagen bis 48 Stunden vorher sind kostenfrei. Kurzfristige Absagen oder Nichterscheinen werden verrechnet.

    Ich weiß: Das Leben ist nicht immer planbar. Bei akuter Krankheit gibt es eine einmalige Ausnahme.

    Verlässlichkeit ist Teil der Arbeit - auf beiden Seiten.

  • Ja. Und das ist nicht nur ein Wort.

    Als Psychotherapeut unterliege ich der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht (§ 15 PThG).

    Alles bleibt geschützt – auch gegenüber:

    • Familie

    • Arbeitgeber

    • Geschäftspartnern

    • Versicherungen

    • Behörden

    Diese Verpflichtung gilt unbegrenzt. Diskretion ist Grundlage meiner Arbeit.

  • Ja.

    Ich biete sowohl Präsenztermine in meiner Praxis als auch Online-Sitzungen an. Manche Männer schätzen die Ruhe und Atmosphäre in der Praxis, andere die Flexibilität eines Online-Gesprächs – besonders bei beruflichen Verpflichtungen oder räumlicher Distanz. Auch eine Mischung aus beidem ist möglich.

    Wir finden gemeinsam die Form, die für Sie gut passt.

Therapeutische Haltung & Arbeitsweise

  • Coaching richtet den Blick nach vorne:
    Entscheidungen, Führung, Rollenklärung, Struktur im Hier und Jetzt.

    Psychotherapie geht tiefer:
    Muster, innere Konflikte, alte Prägungen, emotionale Stabilisierung.

    Wir klären gemeinsam, was im Moment sinnvoll ist.
    Kein Etikett. Sondern das, was wirkt.

  • Beruflich:
    Druck. Verantwortung. Perfektionismus. Überforderung.

    Privat:
    Konflikte. Beziehungskrisen. Vaterrolle. Trennung.

    Innerlich:
    Unruhe. Schlafprobleme. Schuld. Gereiztheit. Sinnverlust.

    Viele Männer kommen nicht mit einem klaren „Thema“, sondern mit dem Gefühl: So wie bisher geht es nicht mehr.

    Das reicht als Anfang.

  • Ja. Aber nicht im klassischen Sinn.

    Ich biete Workshops dort an, wo Organisationen Orientierung, Klärung oder eine neue gemeinsame Arbeitsfähigkeit brauchen.

    Nicht als Event, nicht zur kurzfristigen Entlastung, sondern dann, wenn wichtige Themen bearbeitet werden müssen.

    • Wenn Spannungen im System spürbar werden

    • Wenn Verantwortung unklar geworden ist.

    • Wenn Entscheidungen anstehen oder Konflikte die Zusammenarbeit erschweren.

    Ich arbeite strukturiert, direkt und mit einem klaren Blick auf das, was tatsächlich wirksam ist.

    Nicht jedes Unternehmen sucht diese Form der Auseinandersetzung.
    Aber oft sind es genau jene Gespräche, die langfristig den Unterschied machen.

Persönliche Anliegen & innere Orientierung

  • Ja. Die meisten Männer kommen nicht mit einer klaren „Diagnose“.
    Sie kommen mit einem Gefühl: So wie bisher geht es nicht mehr.

    Manchmal ist es Druck. Oder Unruhe. Vielleicht nur eine leise Irritation.

    Wir nehmen uns Zeit, das gemeinsam zu sortieren. Sie müssen nicht wissen, wie es heißt. Es reicht, dass Sie spüren, dass sich etwas verändern soll.

  • Ja. Viele Männer tragen viel und zeigen wenig davon. Nach außen läuft es. Verantwortung wird übernommen. Entscheidungen werden getroffen.

    Nach innen wird es enger. Gereiztheit, Erschöpfung, Distanz, Schlafprobleme nehmen zu.

    Hier geht es nicht nur darum, Sie „herunterzufahren“, sondern darum, dass Sie wieder klarer werden. Ruhiger. Stabiler. Ohne Ihre Kraft zu verlieren.

  • Ja. Aber nicht im Sinne von „alles ausbreiten“.

    Es geht darum zu verstehen, was in Ihnen wirkt. Gefühle sind keine Schwäche. Sie sind Informationen.

    Wenn sie benannt sind, verlieren sie an Druck und Sie gewinnen wieder Einfluss auf Ihr Handeln.

  • Weil auch starke Menschen einen Gegenpart brauchen.

    Wer viel Verantwortung trägt, trifft viele Entscheidungen allein. Irgendwann fehlt der Raum, um ehrlich zu reflektieren.

    Unterstützung bedeutet nicht, dass Sie es nicht schaffen, sondern dass Sie es ernst nehmen.

  • Man wird enger im Denken. Reizbarer. Härter – mit anderen und mit sich selbst.

    Man zieht sich zurück oder wird schneller laut. Man spürt, dass etwas kippt, weiß aber nicht genau wo.

    Das sind keine persönlichen Schwächen. Das sind menschliche Reaktionen auf Dauerbelastung. Und sie sind veränderbar.

  • Jemanden, der zuhört und klar denkt.
    Der benennt, was wirkt - ohne Sie bloßzustellen.
    Der hält, ohne zu kontrollieren.
    Und einen Raum, in dem Sie einfach Mensch sein dürfen.